Obersteirische Molkerei geht mit Heumilch zurück zu Ursprung

Sie gilt als ursprünglichste Form der Milchgewinnung und ist an den Lauf der Jahreszeiten angepasst: die Herstellung von Heumilch. Insbesondere haben sich Bergbauern in der Region Murau darauf spezialisiert. Verarbeitet wird ihre Milch von der Obersteirischen Molkerei.

Während in ganz Europa nur drei Prozent der produzierten Milchmenge auf Heumilch entfallen, beträgt der Anteil in der Region Murau mehr als ein Drittel. Viele Milchbauern in der Obersteiermark haben sich für diesen naturnahen Weg entschieden und setzen auf saftiges Heu anstatt von Silage zur Fütterung der Milchkühe.

Verarbeitet wird die hochwertige Milch zu besten Produkten durch die Obersteirische Molkerei. Der zusätzliche damit verbundene Aufwand wird den Landwirten durch einen höheren Rohmilchpreis abgegolten. Ferner geben die von Obersteirischen Molkerei garantierten Preise den 581 Heumilchbauern Planungssicherheit.

ORF-Steiermark-Redakteurin Bettina Zajac machte sich im Rahmen der Serie "LandWIRT schaf(f)t" auf den Weg in die Region Murau, um sich vor Ort ein Bild von der Produktion der Heumilch zu machen. Zusätzlich blickte sie in der Erlebniswelt der Obersteirischen Molkerei in Knittelfeld hinter die Kulissen der Milchprodukteerzeugung.

Weitere Folgen der Serie, die gemeinsam von der Landwirtschaftskammer Steiermark, der Agrarmarkt Austria (AMA) und dem Raiffeisenverband Steiermark präsentiert wird, werden 14-tägig jeweils montags in "Steiermark heute" ausgestrahlt.